1. Herren nach 7m-Krimi im Viertelfinale

Nach Absagen sämtlicher Torhüter stand das Spiel unter keinem guten Stern. So musste Henrik ins Tor, womit uns ein wichtiger Spieler im Rückraum fehlte. Da das Spiel als Trainingsspiel unter Wettkampfbedinungen gesehen wurde wagte sich der Trainer in unbekanntes Terrain und stellte sich selbst auf der Mittelposition auf.

Die erste Hälfte begann druckvoll aus Adenstedter Sicht und man konnte die anfängliche Unordnung des Gegners zur schnelle 0:2 Führung nutzen. Diese Phase hielt leider nicht lange an, sodass der Gegner nach sieben Minuten ausgleichen konnte. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit war ausgeglichen, lediglich beim Stand von 7:6 (28 Minute) lagen wir hinten. Mit einem gerechten 9:9 ging es in die Pause.

Ähnlich wie in der ersten Hälfte gelang uns ein guter Start, in doppelter Überzahl wurde ein 10:13 Vorsprung herausgeworfen (35. Minute). Leider gelang es uns nicht die Leistung konstant zu halten, sodass Langelsheim in der 40. Minute ausgleichen und kurz darauf sogar mit 15:14 in Führung gehen konnte. Wir steckten jedoch nicht auf und in der 54. Minute gelang Jannick das Tor zur 18:20 Führung. Das Spiel wurde hektischer und auch die Spielweise der Gegner wurde robuster, was sich in zahlreichen 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten und zwei Roten Karten für die Langelsheimer Reserve ausdrückte. In der 59. Minute gelang dem Gastgeber der Ausgleich zum 21:21. Dieses Resultat war auch der Endstand nach der regulären Spielzeit.

Im folgenden 7m-Krimi behielten alle unsere Werfer die Nerven und verwandelten ihren Wurf. Henrik konnte einen Versuch des Gegners vereiteln, somit endete das Spiel mit 25:26.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ich um einen guten Test gegen einen gleichwertigen Gegner handelte. Der Sieg war etwas glücklich, aber gerecht. Mit einer besseren Konzentration im Abschluss und bei 7m-Würfen hätte das Spiel schon nach 60 Minuten für uns entschieden sein können. Es wurden einige Experimente gewagt, auf die man aufbauen kann und einige gute Erkenntnisse für die Saison gewonnen.

Aufstellung und Tore:

Schoke (1) (Tor), Wagner (3), Splonskowski (2), Ribbeck, Peter Frank, Giese, Jens Lüders (3), Fabian Frank (8), Manuel Lüders (3), Liszt (3), Sorge (3).