Die Geschichte der Handballabteilung

Die Handballabteilung der SG Adenstedt wurde 1926 ins Leben gerufen. Zu den Gründern gehörte unter anderen Wilhelm Bornemann, der auch zum ersten Abteilungsleiter gewählt wurde und dieses Amt über viele Jahre inne hatte. Das erste Spiel einer Adenstedter Handballmannschaft wurde Ostern 1926 gegen Ölsburg ausgetragen. Die erste Meisterschaft wird 1930 errungen.
 In Adenstedt gab es zu damaliger Zeit zwei Sportvereine. Den MTV, dem auch die Handballer angehörten und die Spielgemeinschaft. Zwischen diesen beiden Vereinen gab es reichlich Querelen, sodass sich der MTV gezwungen sah einen eigenen Sportplatz zu bauen. Dieser Sportplatz bildete die Grundlage für die heutige Sportanlage am Odinshain. 1934 konnten die Differenzen zwischen den beiden Adenstedter Sportvereinen beigelegt werden und die Spielvereinigung von 1984 wurde gegründet. Im Oktober 1945 erfolgte eine Namensänderung in Sportgemeinschaft von 1894. Diese war eine Forderung der Besatzungsmacht, die keine "alten Vereine" zuließ.
 1947 wird die erste Damenmannschaft gebildet, die einer alten Tradition folgend, aus der Damenturnriege hervorging. Im Januar 1948 wurde Herbert Kirchner zum neuen Fachwart gewählt. Die neu gebildete Damenmannschaft kam immer besser in Schwung und sicherte sich nach der Kreismeisterschaft dann auch die Bezirksmeisterschaft. Im Jahre 1950 stellt die Abteilung ihre Arbeit ein. Die Gründe hierfür sind nicht näher bekannt.
 1955 riefen Eberhard Müller und Albert Ploch die Abteilung wieder ins Leben. Eberhard "Maxe" Müller engagiert sich in den folgenden Jahren sehr für den Handballsport und steht fast ein halbes Jahrhundert  als Trainer, Betreuer und Schiedsrichter seinen Mann. Die von ihm betreute Herrenmannschaft wird 1955 in die zweite Kreisklasse eingeteilt, schafft aber auf Anhieb den Aufstieg. Erwin Becker wird 1956 zum Fachwart gewählt und übt dieses Amt bis 1959 aus. Im Jahre 1958 wird die erste Jugendmannschaft der Abteilung, eine männliche A-Jugend, gebildet.
 1959 erfolgt dann der erste Auslandsaufenthalt der Adenstedter Handballer. Die SG folgte einer Einladung nach Groningen in Holland. Durch ein Missverständnis im Briefverkehr musste sich die SG dort mit Mannschaften der 1. Klasse (das entspricht in heutiger Zeit der zweiten Liga) messen. 1961 wurden dann wieder zwei Damenmannschaften gemeldet. 1962 folgt dann mit der weiblichen A-Jugend eine Mädelmannschaft.
 1961 dann das erste Jubiläum. Es ist das 30-jährige. Wie sich herausstellt wurde dieses mit 5-jähriger Verspätung gefeiert. Das störte allerdings niemanden. Einen weiteren Schub erfährt die Abteilung 1962 durch den Bau der Adenstedter Turnhalle. Diese steht den Handballern an drei Tagen in der Woche zum Training zur Verfügung. 1963 wird Siegfried Rasch zum Abteilungsleiter gewählt. er übt dieses Amt mit einer Unterbrechung von 3 Jahren für 12 Jahre aus.
 1964 folgt der zweite Auslandsaufenthalt. Die SG trägt in der Ostzone, in Leuna und Schkopau zwei Spiele aus, die beide deutlich verloren gehen. 1969 wird das Großfeldspiel eingestellt. Das letzte offizielle Großfeld-Handballspiel einer Adenstedter Mannschaft findet in Gadenstedt gegen den SV Anker 06 statt. 1971 wird der Hartplatz, der heutige B-Platz gebaut. Dieser Platz bestand aus einer Hartfläche, auf der auch Tennis gespielt werden konnte. 1974 erringt dann erstmals eine Adenstedter Jugendmannschaft den Titel eines Kreismeisters. Es war die männliche D-Jugend mit ihrem Trainer Günter Boensch.
 In den Jahren von 1974 bis 1990 gehört Adenstedt zu den mitgliedsstärksten Vereinen des Kreisverbandes. 1976 meldet die SG erstmals eine Alt-Herrenmannschaft, die in die 4. Kreisklasse eingeteilt wird und dort auf Anhieb den Titel erringt. Auch das 50-jährige Jubiläum wird in diesem Jahr gefeiert. 1977 wird der Mini-Markt ins Leben gerufen. Ein Veranstaltung, die auch heute noch ein fester Bestandteil im Terminkalender der Adenstedter Handballer ist. Im Sommer 1978 findet der erste Vereinsvergleichskampf mit Cluvenhagen statt. Adenstedt konnte diesen Vergleich knapp für sich entscheiden. Im November 1978 wird der Förderkreis Handball zur Unterstützung der Handballabteilung und hier besonders der Jugendarbeit gegründet.
 1980 erfolgt nach monatelanger Diskussion der Bau der Lahstedthalle in Groß Lafferde. In diesem Jahr erfolgt auch das Aus der Kleinfeld-Handballspiele, die bisher als Überbrückung in den Sommermonaten ausgetragen wurden. Adenstedt steht als letzter Kleinfeld-Kreismeister in den Geschichtsbüchern. 1982 findet erstmals der Kreishandballtag in Adenstedt statt.
 In den Jahren von 1979 bis 1983 kann die SG den Fairness-Pokal 3 mal gewinnen. 1980 landet die SG "nur" auf dem zweiten Platz.
 Die Saison 1983/1984 bringt den absoluten Rekord bei den Mannschaftsmeldungen der Abteilung. Es nahmen 13 Jugend-, 5 Herren- und 2 Damenmannschaften an den Punktspielen teil. Zwei weitere Jugendmannschaften befanden sich noch im Aufbau. Das ergab die stolze Zahl von 22.
 1986 wurde die Abteilung 60 Jahre alt. Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltungen war sicherlich das Spiel der 1. Herren gegen den Bundesligisten Grün Weiß Dankersen in der Ilseder Stadionhalle. Der Kreisligist verlor nur mit 16:35.
 1987 wurde die erste Herren Kreismeister und stieg in die Bezirksklasse auf. Damit wurde ein Langersehntes Ziel erreicht. In den folgenden Jahren wurde das Team den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft nicht los. Abstiegen aus der Bezirksklasse folgten zumeist nur ein Jahr später die direkten Wiederaufstiege.
 1992 wird die Abteilung im Wettbewerb des HVN "Beste Vereins-Jugend-Arbeit" mit einer Urkunde ausgezeichnet. 1993 wird Lothar Semmler zum Fachwart gewählt. 1994 wurde das erste Jux-Turnier ins Leben gerufen. Ein Turnier für alle Seniorenmannschaften der Abteilung, bei dem der Spaß im Fordergrund stehen sollte. Cornelia Pfeiffer wurde zur Vorsitzenden der Fachschaft gewählt.
 1996 steigen beide Damenmannschaften in die nächst höhere Klasse auf. Dörk Kowalewski wird im Oktober zum neuen Fachwart gewählt und hat dieses Amt bis Oktober 2002 inne. Die erste Herrenmannschaft gewann 1997 das Double. Mit 16 Mannschaften war Adenstedt der drittstärkste Verein im Kreis Peine.
 1998 begann bei der ersten Herren die Ära Jens Klein. Der Trainer beendete die Berg und Talfahrt der Herrenmannschaft und sorgte für Konstanz in den Leistungen. Die männliche A-Jugend gewann ebenfalls das Double und wiederholte diesen Erfolg nur 1 Jahr später. Verantwortliche Trainer waren Dörk Kowalewski und Stefan Kurtz.
 Im Jahr 2000 gelingt der 1. Damen der große Wurf. Mit dem Trainergespann Alder/Kowalewski wurde die Mannschaft Kreismeister und stieg in die Bezirksklasse auf. Beim 26. Griechenpokalturnier für Jugendmannschaften kam es zu einer Rekordmeldung. 80 Mannschaften nahmen teil.
 Das Jahr 2001 stand ganz im Zeichen des 75-Jährigen Jubiläum der Abteilung. Sportlicher Höhepunkt der Feierlichkeiten waren die Gastspiele der Bundesligisten Von GWD Minden und Germania List in der Ilseder Stadionsporthalle. Die zweite Damen wurde 2002 Meister der zweiten Kreisklasse und stieg bedingt durch die Spielklassenreform auf Kreisebene in die Kreisliga auf. Die Traditionsmannschaft des SC Magdeburg zeigte im Mai ihr Können und wies die erste Herren deutlich in die Schranken. Im November des gleichen Jahres gibt Dörk Kowalewski nach 6-jähriger Amtszeit sein Amt als Abteilungsleiter ab. Als Nachfolger wird Holger Kausch gewählt.    
 2003 wurde für die Abteilung ein sehr erfolgreiches Jahr. Im April kam der amtierende Champions-League-Sieger und Tabellendritte der Handballbundesliga - der SC Magdeburg nach Ilsede. Stefan Kretzschmar, Olafur Stefanson und Co brannten ein Handballfeuerwerk ab, das die Zuschauer in der restlos ausverkaufen Ilseder Stadionhalle begeisterte. Im Vorspiel bot die erste Damen, die aufgrund der gleitenden Skala aus der Bezirksklasse absteigen musste, dem frisch gebackenen Niedersachsenmeister VFL Wolfsburg über lange Zeit Paroli. Der ersten Herren gelang unter Trainer Jens Klein der große Wurf. Im fünften Anlauf gelang der lang ersehnte Aufstieg in die Bezirksliga. Die zweite Damen gewinnt in ihrem letzten Spiel den Kreispokal und erfüllte sich damit ihren Traum. Gleich zwei Jugendmannschaften konnten das Double gewinnen. Die weibliche D-Jugend mit Trainerin Elke Krängel und die männliche C-Jugend mit Trainer Frank Krecker schafften das Kunststück. Die dritte Herren schaffte als Zweiter der 1. Kreisklasse den Aufstieg in die Kreisliga.
 2004 sicherte sich die 1. Damen mit Trainer Ralf Könnecker die Kreismeisterschaft und kehrte nach nur einjähriger Abstinenz wieder in die Bezirksklasse zurück. Alle anderen Mannschaften konnten sich in ihren Klassen etablieren, wobei besonders der Klassenerhalt der 1. Herren in der Bezirksliga erwähnenswert ist. Jens Klein verließ nach 5-jähriger Tätigkeit als Trainer die SG Adenstedt. Nachfolger als Trainer wurde sein Bruder Lars. Auch auf der Kommandobrücke der 1. Damen gab es einen Wechsel. Frank Bugdoll ersetzte Ralf Könnecker, der sich mehr der Jugendarbeit widmen wollte.
 Die Saison 2004/2005 war von großen Turbolenzen innerhalb des Vereins und innerhalb der Fachschaft geprägt. Zu großen Diskussionen kam es Ende 2004 als die Abteilung mit ihren Plänen einen eigenständigen Verein gründen zu wollen an die Öffentlichkeit ging. Höhepunkt war die vorübergehende Amtsenthebung des Abteilungsleiter Holger Kausch. Ende Januar 2005 glätteten sich die Wogen. Es wurde ein neuer Vorstand für die SGA gewählt. Mit Günter Boensch (Vorsitzender), Dennis Lauenroth (Spielwart), MIchael Rasch (Jugend) und Karsten Könnecker (Soziales) übernahmen gleich 4 Handballer Verantwortung im Vorstand des Gesamtverein. Aus sportlicher Sicht verlief die Saison nicht zufrieden stellend. Die 1. Herren musste ohne einen einzigen Punktgewinn aus der Bezirksliga absteigen. Auch die 1. Damen musste als Tabellenletzter in die Kreisoberliga absteigen. Frank Bugdoll hörte nach nur einem Jahr als Damentrainer auf. Sein Nachfolger auf dem Trainerposten wurde Marc Löfflath. Auf der Mitgliederversammlung der Abteilung im April kam es zu einer weiteren negativen Überraschung. Holger Kausch legte sein Amt als Abteilungsleiter nieder. Neuer Abteilungsleiter wurde Dörk Kowalewski, der das Amt bereits vor Kausch inne hatte.
 In der Saison 2005/2006 kehrte langsam wieder Ruhe in die Abteilung ein. Da sich viele ältere Handballer vom aktiven Sport abgemeldet hatten, wurden die Mannschaften neu zusammen gestellt und es wurde eine Herrenmannschaft weniger gemeldet. Aus sportlicher Sicht überzeugten die WD-Jugend mit dem Trainergespann Hauer/Giesemann. Die Mannschaft scheiterte erst im Meisterschaftsfinale am MTV VJ Peine und wurde Vizekreismeister. Auch die neu formierte 3. Herren konnte überzeugen. Das Team um Lothar Giesemann rangierte immer im vorderen Tabellenbereich und stieg als Tabellenzweiter in die Kreisliga auf. Punktlandungen schafften hingegen die 1. Damen und die 2. Herren. Erst im letzten Saisonspiel schafften beide Mannschaften den Klassenerhalt. Höhepunkt der Saison war zweifelsfrei der Auftritt des frisch gebackenen DHB-Pokalsieger HSV Hamburg in der Ilseder Stadionhalle. Die Mannschaft von Martin Schwalb verzauberte im Rahmen des 80-jährigen Geburtstags der Abteilung rund 500 Fans mit Handball von einem anderen Stern.
 Nach mehreren Jahren ohne Titelgewinn konnte die Abteilung in der Saison 2006/2007 gleich mehrfach jubeln. Die 1. Herren wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und stieg als letzter Meister der Bezirksklasse Nord in die neue Landesliga auf. Damit tat es Trainer Lars Klein seinem Bruder Jens gleich, der 2003 mit der Mannschaft die Meisterschaft nach Adenstedt holte. Auch die ME-Jugend konnte jubeln und holte sich den Titel in der Kreisliga. Die Mannschaft des Trainergespanns Guido Willemsen / Günter Boensch blieb in der Rückrunde unbesiegt und gewann den Titel am letzten Spieltag gegen den direkten Konkurenten aus Lengede. Die 2. Herren profitierte in der Kreisliga vom Verzicht des MTV Gr. Lafferde und stieg unter der Regie von Lothar Giesemann in die Regionsliga auf. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Die 3. Herren konnte sich in der Kreisliga nicht retten und musste in die 2. Regionsklasse absteigen. Im Vorstand der Abteilung gab es ein großes Stühle rücken und neue Gesichter. Guido Willemsen löste Marc Löfflath als Jugendwart ab. Marc übernahm das Amt des Spielwarts von Ralf Könnecker, der nun für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war. Frauenwartin wurde Sabine Giesemann und Männerwart wurde Uwe Giesemann.
 In der Saison 2007/2008 holte die dritte Herren einen Titel nach Adenstedt. Das Team um Dörk Kowalewski und Peter Frank schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Regionsklasse. Die 1. Herren schaffte frühzeitig den Klassenerhalt in der Landesliga. Den verpasste die zweite Herren, die nach nur einem Jahr in der Regionsliga, wieder in die 1. Regionsklasse absteigen musste. Lange zittern musste auch die erste Damen. Erst nach dem auch die höheren Klassen ihre Saison beendet hatten, stand der Klassenerhalt fest. Dafür glänzte das Team von Dörk Kowalewski im Regionspokal. Erst im Halbfinale scheiterte man nach zweimaliger Verlängerung am HSC Ehmen. Sabine Giesemann legte ihr Amt als Frauenwartin aus persönlichen Gründen nieder. Yvonne Lamping wurde auf der Abteilungsversammlung als Nachfolgerin gewählt. Das Griechenpokalturnier für Jugendmannschaften musste erstmals seit vielen Jahren mangels Meldungen ausfallen. Beste Jugendmannschaften waren die männliche und die weibliche E-Jugend, die jeweils den vierten Platz in der Regionsliga erreichen konnten.
In der folgenden Saison 2008/2009 konnten die Mannschaften der Abteilung keinen Titel gewinnen. Denkbar knapp scheiterte die 2. Herren erst am letzten Spieltag am TVJ Abbensen und musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Die 1. Damen erreichte in der ersten Saison unter ihrem neuen Trainer Thorsdten Schopnie einen beachtlichen dritten Platz in der Regionsoberliga. Immer mehr zu einer Fahrstuhlmannschaft entwickelte sich die dritte Herren, die wieder in die 2. Regionsklasse absteigen musste. Die erste Herren blieb etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück, konnte sich aber wieder frühzeitig den Klassenerhalt sichern. Mit Dirk Bortfeld und Jens Klein beendeten zwei über die Peiner Grenzen hinaus bekannte Handballer ihre Karriere. Auf der Abteilungsversammlung im Frühjahr wurde Uwe Giesemann zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Dörk Kowalewski hatte bereits frühzeitig seinen Rückzug bekannt gegeben. Guido Willemsen übernahm das Amt des Spielwarts. Neu in den Vorstand wurden Boris Lauenroth (Männerwart), Stefan Kurtz (Jugendwart) und Steffen Schoke (Turnierwart) gewählt.
Von Höhen und Tiefen war die Saison 2009/2010 gekennzeichnet. Negativer Höhepunkt war sicherlich das Abschneiden der 1. Herren. Die Mannschaft konnte die Abgänge der Leistungsträger Bortfeld, J. Klein und Kollmeyer nicht kompensieren. Trainer L. Klein zog Ende Oktober die Konsequenzen und stellte sein Amt zur Verfügung. Ralf Könnecker übernahm, konnte den Abstieg aus der Landesliga mit nur zwei Pluspunkten nicht verhindern. Zu den Höhepunkten zählte dagegen das Auftreten der zweiten und dritten Herren. Die zweite Mannschaft unter Trainer Marc Löfflath stieg als Meister in die Regionsliga auf und die dritte Mannschaft schaffte die sofortige Rückkehr in die 1. Regionsklasse ebenfalls als Meister. Die 1. Damen bestätigte mit dem vierten Platz die Leistung der Vorsaison. Trainer Thorsten Schopnie verließ den Verein nach zweijähriger erfolgreicher Arbeit in Richtung SGH Peine. Sein Nachfolger wurde Frank Bugdoll. Auch im Vorstand der Abteilung gab es Veränderungen. Yvonne Lamping stellt ihr Amt als Frauenwartin zur Verfügung. Kommissarisch übernahm Jan Löfflath das Amt. Bei der Hobbyausstellung in Groß Ilsede durften die Handballabteilung und der Förderkreis Handball die Beköstigung der Besucher übernehmen. Mit den Einnahmen konnte u.a. ein neues Aufenthaltszelt finanziert werden.
Aufgrund vieler Abgänge bei der 1. Herren nach dem Abstieg aus der Landesliga wurde in der Saison 2010/2011 aus den verbliebenen 4 Spielern und dem bisherigen Kader der 2. Herren die neue 1. Herren gebildet. Trainer wurde Marc Löfflath. Die Mannschaft ist in der Regionsliga West sehr erfolgreich gestartet. Nach einem Zwischentief aufgrund zahlreicher verletzter Spieler zur Mitte der Saison schloss die Mannschaft mit dem sechsten Tabellenplatz ab. Ebenfalls einen Mittel­feldplatz belegte die 2. Herren. Die 3. Herren sowie die beiden Damenmannschaften fanden sich auf den letzten Tabellenplätzen wieder, was für die 1.Damen leider den Abstieg aus der Regionsliga bedeutete. Im Jugendbereich waren in der vergangenen Saison einschließlich unserer Jüngsten bei „Mein Freund der Ball“ und den drei Spielgemeinschaften mit der HSG Ilsede 13 Jugendmannschaften in der Handball-Abteilung aktiv. Am erfolgreichsten war die weibliche D-Jugend 2 unter Herbst/Giesemann/Herbst die sich den Vizemeistertitel holte und an den Relegationsspielen zur Landesliga teilnahm. Im Vorstand der Abteilung gab es einige Änderungen. Ute und Guido Willemsen sowie Ralf Könnecker zogen sich aus der Vorstandsarbeit zurück. Stefan Degering wurde neuer Spielwart, Michael Cramm neuer Schriftführer. Stefan Kurtz übernahm die Öffentlichkeitsarbeit und Maike Köhler wurde stellv. Vors. Jugend.